Wissensbasis/Core-Betrieb/Contracts & Pricing Models: sechs Wege, bezahlt zu werden
13Core-Betrieb4 Min. Lesezeit

Contracts & Pricing Models: sechs Wege, bezahlt zu werden

Per-unit, per-kilo, Revenue Share, Fixed Purchase, Hybrid und die Lease-return Chargeback Engine.

Contracts in ITAD sind nicht standardisiert. Ein Client zahlt pro Device. Ein anderer pro Kilo, weil es Recycling ist. Ein dritter möchte Revenue Share auf resold Equipment. Ein vierter hat ein Hybrid, bei dem Lease-returns per-unit sind, Ad-hoc Collections aber per-kilo. Die Plattform unterstützt alle als first-class Pricing Models, nicht als Workarounds in einem Notes Field.

Sechs Pricing Models

Per-unit: price × quantity. Einfach. Genutzt für Buybacks, Refurbished Sales, Structured Procurement.

Per-kilo: price × weight. Genutzt für Recycling und Bulk Material Flows, bei denen die Unit Count den Wert nicht abbildet.

Fixed-purchase: Lump Sum für ein definiertes Lot. Genutzt für "wir nehmen alles in eurem Storage Room für €X."

Revenue-share: ein Prozentsatz des Resale Revenue, mit konfigurierbarem Split. Genutzt, wenn der Client Residual Ownership behält und Upside auf das will, was die Plattform tatsächlich für das Equipment verkauft.

Lease-return: Per-unit Base mit Chargeback Rules. Der Contract trägt eine Damage Matrix (€ pro Defect Code), eine Missing-device Penalty (€ pro fehlendem Serial gegen das Manifest) und einen Residual-value Floor. Das Settlement berechnet sich selbst, wenn Receiving abgeschlossen ist.

Hybrid: Ein Contract kann Modelle pro Service Line kombinieren. Lease Returns per-unit, Ad-hoc Collections per-kilo, alles unter derselben Contract Row.

Services and SLAs

Ein Contract bündelt Services (jeder mit eigenem Pricing Model und SLA). Ein Service kann "lease return processing" mit einem 14-day SLA von Delivery bis Certification sein, oder "secure shredding" mit einem 48-hour SLA von Arrival bis Certificate-issued. Das SLA wird überwacht — wenn ein Asset die Deadline überschreitet, erscheint es im Dashboard SLA Widget, bevor der Client anruft.

Certifications scope

Ein Contract kann bestimmte Certifications verlangen (R2v3, NAID AAA, ISO 14001) — und die Plattform lässt den Contract nicht signen, wenn der Tenant sie nicht verified hält. Das verhindert den peinlichen Tag, an dem ein Client auditiert und feststellt, dass die Certs nicht da waren.