Mobile Fotoaufnahme: ein QR-Code, ein Telefon, ein Satz Fotos
Wie die Telefonkamera zur Lagerkamera wird, warum der QR-Code eine Abkürzung ist und kein Schlüssel, und wo die Fotos tatsächlich landen.
Asset-Fotos gehören an das Asset, nicht in die Kamerarolle, das Postfach oder einen vergessenen Chatverlauf. Der mobile Aufnahmeablauf verbindet die Telefonkamera mit dem Datensatz, damit eine spätere Frage nach einem Defekt den Beleg dort findet, wo das Team ihn erwartet.
Der Ablauf
Am Desktop zeigt Allgemein > Fotoaufnahme einen QR-Code. Der Operator hält die Telefonkamera darauf und landet unter /mobile/capture im Browser des Telefons. Der QR-Code ist nichts weiter als diese Adresse — eine Abkürzung, die das Tippen einer URL auf einer Touch-Tastatur spart. Das Telefon braucht weiterhin eine normale Anmeldung an der Plattform; im Code steckt kein Token und keine Hintertür. Ein nicht angemeldetes Telefon sieht den Login-Bildschirm, genau wie ein Laptop.
Drinnen tippt oder scannt der Operator eine Kennung, um das Ziel zu finden, oder öffnet die Seite über einen Direktlink, der das Ziel schon mitbringt. Dann fotografiert er. Jedes Foto lädt hoch, während es entsteht, kann eine Bildunterschrift bekommen, und der Fotozähler am Ziel klettert. Fertig mit einem Gerät, weiter zum nächsten.
Vier Arten von Ziel
Die Aufnahme hängt Fotos an ein Asset, eine Receiving-Session, eine Outbound Order oder eine Palette. Das deckt die Momente ab, in denen ein Lager tatsächlich fotografiert: den Zustand eines Geräts auf der Werkbank, die Palette, wie sie vom Lkw kam, die Ladung, wie sie die Rampe verließ. Das Foto trägt die Verknüpfung, also taucht es an diesem Datensatz und in der tenantweiten Fotobibliothek auf. Die Fotoaufnahme ersetzt weder Receiving noch Testing. Sie ist die Kamera, nicht das ganze Klemmbrett.
Komprimierung und Speicherung
Fotos werden vor dem Upload im Browser komprimiert: Die längste Kante wird auf 1920 Pixel skaliert und das Bild als JPEG neu kodiert. Eine Datei, die bereits ein kleines JPEG ist, bleibt unangetastet. Beim Upload erzeugt die Plattform ein Thumbnail für Raster und Kacheln. Die Originale liegen in privatem, pro Tenant getrenntem Supabase Storage und werden über kurzlebige signierte Links ausgeliefert, nie über eine öffentliche URL. Ein Foto eines Seriennummernaufklebers ist ein Datum, und es wird wie ein Datum behandelt.
Ein Foto löschen
Ein in der laufenden Session aufgenommenes Foto lässt sich vom Telefon aus löschen, aber nicht blind. Die Plattform zeigt zuerst eine serverseitige Vorschau, womit das Foto verknüpft ist, und fragt dann nach einem Grund. Dieselbe Sicherung schützt das Löschen von Fotos in der Desktop-Bibliothek und auf der Asset-Detailseite.
Ein Foto, zwei Publikumsgruppen
Ein Foto an einem Asset speist auch die Galerie des Market-Listings oder Auktions-Lots, in dem dieses Asset landet: Ein Upload verknüpft das Bild mit dem Core-Asset und mit dem Sellable-Artikel. Der Verkäufer wählt pro Listing oder Lot ein Titelbild; Käufer sehen die Bilder ohne die internen Bildunterschriften. Einmal beim Wareneingang fotografieren, später damit verkaufen.
Sprache auf dem Telefon
Die Kopfzeile der Aufnahme trägt dieselbe Sprachauswahl wie die anderen mobilen Bildschirme. Wählt man dort Niederländisch, ändert das die Kontopräferenz, und der Desktop folgt.