Deal Rooms: wo Verhandlungen mit Belegen stattfinden
Strukturierter Offer-counter-offer Flow mit gepinntem Originallisting, sichtbaren Trust Profiles und Realtime Feed ohne Refresh.
B2B-ITAD-Negotiations brauchen einen Record, der den Deal überlebt. Eine forwarded message reicht nicht, wenn ein Buyer sechs Wochen später die Invoice disputet. Der Deal Room ist dieser strukturierte Record: eine Per-deal Page, auf der jedes Offer, Counter-offer, Message und Decision timestamped ist und an die ursprüngliche Listing gepinnt bleibt.
Die Anatomy eines Deal Rooms
Oben auf der Page: die ursprüngliche Listing, frozen in dem Moment, in dem der Deal geöffnet wurde. Darunter: die Offer History in chronologischer Reihenfolge, mit Timestamps und dem User, der jeden Move gemacht hat. Seitlich: das Trust Profile beider Parteien, die Active Fees und eine Aufgabenkarte, die zur echten nächsten Station führt: Close, Escrow, Outbound, Delivery Acceptance oder Dokumente.
Counter-offer flow
Jede Partei kann ein Offer machen. Die andere kann accept, counter oder reject wählen (mit optionalem Reason). Der Counter setzt die Clock zurück; das nächste Response Window wird gegen das Response-time SLA gemessen und fließt zurück in die Response-time Dimension des Trust Profiles. Ein Deal, der zwei Wochen zwischen Counters hin und her springt, erscheint in Analytics als Long-cycle Deal.
Realtime updates
Messages und Offers im Deal Room pushen via Supabase Realtime an beide Parteien — kein Refresh. Die Notifications Bell zählt in der Top Bar hoch; ein Email Digest bündelt ruhige Activity in eine Morning Summary, damit zwölf Pings zum selben Deal nicht jeweils Inboxes treffen.
Einen Deal schließen
Offer Acceptance setzt einen Market Deal auf terms agreed. Danach fordert der Seller den Close an und der Buyer bestätigt; dieser zweiseitige Close erzeugt den closed_won Handoff, öffnet Escrow wenn nicht waived, und erstellt den Outbound Shipment Workspace. Auction Wins und Buy-now sind bereits bindend, daher gehen sie direkt auf closed_won. Der Deal Room bleibt als Historical Record bestehen — lange nach Deal Close zugänglich, für Audits oder für "was hatten wir vereinbart" Fragen, die nie ganz verschwinden.