Cycle Counts: Inventory Accuracy als Takt
Count planen, Rack ablaufen, Variances markieren, Reconciliation posten - statt jaehrlicher Panik.
Die jährliche Bestandsaufnahme hat die falsche Form für ein ITAD-Warehouse. Stock bewegt sich täglich — jedes Receiving bringt neue Assets, jeder Outbound nimmt welche weg, jeder Testing Failure kann leise den Status ändern, ohne ein Label zu bewegen. Einmal pro Jahr ist zu spät, um Drift zu erkennen. Cycle Counts sind die Lösung: kleine, häufige, klar abgegrenzte Counts, die die Datenbank mit dem Rack synchron halten.
Der Vier-Schritte-Lifecycle
Plan: Scope definieren (eine Zone, ein Rack, eine Category) und den Schedule festlegen. Cycle-count plans liegen in /settings/core/cycle-counts und können weekly, monthly oder on-demand wiederholt werden.
Assign: Operator auswählen. Der Count erscheint in seiner Queue mit Scope und Target Completion Date.
Count: Der Operator läuft den Scope mit dem Scanner ab. Jedes gescannte Asset wird gegen expected gematcht. Missing assets werden markiert. Found-but-not-expected assets werden markiert. Die Plattform tut nicht so, als wäre der Count komplett, bevor jede expected position reconciled ist.
Reconcile: Variances werden geprüft, Gründe erfasst und der Inventory State aktualisiert. Ein missing asset bekommt einen Status Flip (lost, in-transit-not-recorded oder moved-without-update) und einen Reason. Die Audit Row bewahrt den ursprünglichen Count und die Reconciliation, beides.
Warum Cadence zählt
Ein reconciled Count pro Quarter, pro Zone, mit einem 99%-Accuracy Target — leichter zu halten als einmal im Jahr ein 100%-Accuracy Target. Die Plattform zeigt die trailing accuracy rate pro Zone, die Metric, die wirklich vorhersagt, ob dich die nächste Outbound Order am Dock überraschen wird.