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ESG Reports: vermiedenes CO2, wiedergewonnene Materialien, wiederverwendete Geraete

Wie die Plattform Umweltwirkung pro Device verfolgt, wo Annahmen herkommen und wie der Report fuer Stakeholder aggregiert.

ESG-Reporting in ITAD beantwortet die Frage: Wie viel CO₂ wurde vermieden, weil wiederverwendet statt recycelt wurde, und recycelt statt entsorgt? Die Zahlen sind Berechnungen, keine Messungen, aber die Berechnungen müssen belastbar sein — die Annahmen müssen also dokumentiert und konsistent sein.

Impact pro Gerät

Jede Gerätekategorie hat einen Baseline-Impact-Faktor: Kilogramm CO₂-Äquivalent, die entstehen würden, wenn das Gerät neu produziert würde. Ein Laptop liegt bei etwa 300 kg. Ein Monitor bei 200 kg. Ein Server bei 1.500 kg. Wenn die Plattform die Lebensdauer durch Wiederverwendung verlängert, sind die vermiedenen Emissionen die Baseline minus Entsorgungs- oder Ersatzemissionen. Wird das Gerät recycelt, berechnet sich die Materialgutschrift aus der Masse des Geräts und der Rückgewinnungsrate je Material.

Die Faktoren liegen in den Referenzdaten der Plattform und stammen aus in der ITAD-Branche häufig zitierten LCA-Studien (PE International, Fraunhofer, Hersteller-LCAs). Sie sind versioniert: Ein heute ausgeführter Report nutzt die heutigen Faktoren, ein erneut ausgeführter Report für einen früheren Zeitraum nutzt die damals aktiven Faktoren. Der Methodik-Hinweis im Report nennt die Quelle.

Drei Hauptmetriken

Vermiedenes CO₂: Gesamtmenge kgCO₂e, die im Zeitraum durch Wiederverwendung und Materialrückgewinnung verhindert wurde. Zurückgewonnene Materialien: Tonnage nach Materialtyp (Stahl, Aluminium, Kupfer, Kunststoffe, Seltene Erden). Geräte mit zweitem Leben: Anzahl nach Kategorie. Diese drei Zahlen bilden die Headline; die unterstützenden Tabellen zeigen die Berechnungen pro Gerätekategorie.

Zeitraumauswahl

/core/reports/esg teilt sich die Zeitraumauswahl mit Mass Balance, damit beide Reports denselben Zeitraum für Cross-Checks abdecken. Der Fallback auf versandte Orders gilt auch hier (denn versandte, aber noch nicht gesettlete Abflüsse haben bereits reale Umweltwirkung).

Stakeholder-Narrativ

Der PDF-Export endet mit einer einseitigen narrativen Zusammenfassung: Gesamtwirkung, Trend gegenüber der Vorperiode, Vergleich mit einem “wenn wir das nicht getan hätten”-Gegenfaktum. Genutzt für kundenorientierte Reports (die Bank will wissen, was ihr Decommissioning eingespart hat) und für interne Stakeholder-Kommunikation (der CFO braucht die ESG-Zahlen für den Jahresbericht).